Noteneditionen

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Titel Beschreibung Artikelnr.
Engelbert Aigner

Quartett Nr. 2 Es-Dur (1822) für 3 Querflöten und Altquerflöte (Flauto d’amore),
herausgegeben von Peter Thalheimer

Engelbert Aigner war Zeitgenosse von Franz Schubert. Er lebte als Kirchenmusiker und Ballettdirigent in Wien. Sein zweites Flötenquartett wird erstmals im Druck vorgelegt. Es besteht aus einem originellen und ungewöhnlichen Andante, einem kurzen Menuett und einem Thema mit Variationen. Das Klangbild dieses Quartetts wird von der Altquerflöte (original Flauto d’amore) und dem dichten Satz der Oberstimmen geprägt. Spieltechnisch stellt es nur mittlere Ansprüche.

NB 1.006
Luigi Pagani

Quartett op. 4 D-Dur (1874) für 3 Querflöten und Altquerflöte,
herausgegeben von Peter Thalheimer

Der italienische Flötist und Komponist Luigi Pagani hat unter anderen Flötenstücken dieses virtuose Flötenquartett hinterlassen. Es ist für Instrumente gedacht, die mit einem a-Fuß versehen sind. Für die vorliegende Ausgabe wurde deshalb der Notentext zwischen den vier Flötenstimmen so aufgeteilt, dass alle tiefen Partien von der vierten Stimme zu spielen sind. Diese wurde für Altflöte in G eingerichtet. Paganis Prinzip, die vier Flötenstimmen sehr gleichberechtigt zu führen, musste deshalb zugunsten einer Spielbarkeit des originalen Notentextes durchbrochen werden.

NB 1.007
Johann Friedrich Daube

Drei Sonaten (1771) für zwei Querflöten,
herausgegeben von Peter Thalheimer

Der Lautenist, Komponist und Musiktheoretiker Daube wirkte in Berlin, Stuttgart und Wien. Seine drei Duosonaten stehen in der Melodik der Empfindsamkeit und der frühen Wiener Klassik nahe. Somit bilden sie ein Bindeglied zwischen den entsprechenden Werken von Georg Philipp Telemann und Wilhelm Friedemann Bach. Mit der vorliegenden Edition erscheinen sie erstmals in einer Neuausgabe.

NB 1.003
Sigismund von Neukomm

Notturno B-Dur (1803) für 2 Querflöten, Flauto d’amore (Altquerflöte oder Klarinette in B) und Klarinette in B (oder Bassquerflöte),
herausgegeben von Peter Thalheimer

Neukomm, ein Schüler von Joseph und Michael Haydn, komponierte 1803 ein Quartett für zwei oder drei Flöten und eine oder zwei Klarinetten, das sehr gut auch mit zwei Flöten, Alt- und Bassflöte gespielt werden kann. Musikalisch gehört es zum Bedeutendsten, was das 19. Jahrhundert an Musik für Flötenensemble hervorgebracht hat. Der Erstdruck von NotaBene basiert auf dem Autograph und umfasst Stimmen für Altflöte in G, für Bassflöte und für Klarinetten in B.

NB 1.005
Giuseppe Richter

Quintett Nr. 3 Es-Dur (ca. 1820) für 3 Querflöten und 2 Flauti d’amore (2 Altquerflöten oder Alt- und Bassquerflöte),
herausgegeben von Peter Thalheimer

Dieses Quintett ist spieltechnisch nicht sehr anspruchsvoll und eignet sich gleichermaßen für solistische und chorische Besetzung. Der Stimmensatz enthält transponierend notierte Stimmen für Altquerflöten in G bzw. Bassquerflöte (statt Altflöte 2). Möglich ist auch eine Besetzung mit 3 Flöten und 2 Klarinetten in B oder eine Aufführung mit originalen Flauti d’amore in As. Entsprechend transponierend notierte Stimmen sind auf Anfrage lieferbar.

NB 1.001
Antonio Minasi

Quartett A-Dur (ca. 1860) für vier Querflöten,
herausgegeben von Peter Thalheimer

Antonio Minasi war ein italienischer Flötist und Komponist, der zeitweilig in London lebte. Sein Grand Quartet widmete er der „Birmingham Flute Trio and Quartet Society“. Das Werk ist viersätzig, flötistisch anspruchsvoll und in seiner musikalischen Qualität den großen Quartetten von Ernesto Köhler und Eugène Walckiers durchaus ebenbürtig.

NB 1.004
Johann Anton André

Trio G-Dur op. 29 (1805) für drei Querflöten,
herausgegeben von Peter Thalheimer

Johann Anton André war Sohn von Johann André, dem Gründer des berühmten Musikverlages. Durch seinen Vater, von dem Goethe sagte, „Er schwebte zwischen dem Kapellmeister und dem Dilettanten“, kam Johann Anton schon früh zum Klavierspiel. Nach dem Tode des Vaters übernahm er dessen Verlag und erwarb im Jahre 1800 den handschriftlichen Nachlass Wolfgang Amadeus Mozarts, um diesen posthum zu veröffentlichen. Für seine eigenen Kompositionen scheint Mozart als Vorbild gedient zu haben. Sein Trio ist spieltechnisch nur mittelschwer und gibt jedem der Spieler Gelegenheit zum solistischen Hervortreten.

NB 1.002
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